commsLAB │Methodik

Methodik

Wissenschaftliche Einbettung

commsLAB arbeitet in methodischen Fragestellungen eng mit dem Forschungsinstitut Öffentlichkeit und Gesellschaft (fög) zusammen. Das fög ist eine führende, international vernetzte Forschungsinstitution im Bereich der Öffentlichkeits- und Kommunikationsforschung an der Universität Zürich.

Steuerungsgrössen

Folgende Untersuchungseinheiten sind zentraler Gegenstand der empirischen Erhebungen auf wissenschaftlicher Grundlage:

Profil

Das Profil umfasst die geplanten Selbstbeschreibungen einer Organisation sowie der für sie massgebenden Produkte und Dienstleistungen. Es bildet in Bezug auf das Reputationsmanagement den wegweisenden Kompass.

Profilkonformität

​Überprüfung der Frage, inwieweit die Organisation in Übereinstimmung oder Widerspruch zum geplanten Profil wahrgenommen wird. 

Identität

​Die Organisationsidentität ist definiert als die geplanten wie nicht-geplanten Selbstbeschreibungen einer Organisation, welche eine Organisation eindeutig als solche identifizieren lassen. Das Profil, definiert als die geplanten, offiziellen Selbstbeschreibungen, ist eine Teilmenge der Identität.

Reputation

​Während Identität und Profil Begriffe der Selbstbeschreibung sind, ist Reputation ein Begriff der Fremdbeschreibung. Reputation entsteht durch die Validierung einer Organisation in der öffentlichen Kommunikation. Die damit verbundenen Reputationsdynamiken sind umso bedeutungsvoller, je mehr definitionsmächtige Akteure und Stakeholder einer bestimmte Deutungsperspektive zu einer Organisation Nachachtung verschaffen.   

Funktionale Dimension

Die funktionale Profildimension bezieht sich auf den Zweck, den Existenzgrund und die zentral damit verbundenen Kompetenzen einer Organisation. Die damit geweckten Erwartungen gilt es jederzeit zu erfüllen, um den bei einer guten Reputation vorhandenen Handlungsspielraum gezielt ausschöpfen zu können.

Soziale Dimension

Die soziale Profildimension bezieht sich auf die der Organisation zugrunde gelegten Werte und Normen. Die damit geweckten Erwartungen gilt es bestmöglich zu erfüllen, um mögliche Skandalisierungen und eine damit verbundene Einengung des Handlungsspielraums zu vermeiden.

Expressive Dimension

​Die expressive Profildimension bezieht sich auf alle Selbstdarstellungen und Massnahmen, die der identifikationsstiftenden Abgrenzung der Organisation dienen. Die Pflege der Unverwechselbarkeit des eigenen Profils in der Aussendarstellung wird dabei bewusst zur Erreichung der eigenen strategischen Ziele eingesetzt. Gleichzeitig werden alle Massnahmen unterlassen, welche die Glaubwürdigkeit und Kohärenz des Profils gefährden.

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